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| Die Geschichte
der Klettbacher Bockwindmühle |
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Die
Klettbacher Bockwindmühle ist mit ihrem Standort, 438 m über dem
Meeresspiegel, die höchstgelegene Bockwindmühle Deutschlands. Sie wurde
ausschließlich mit Windkraft und
historischer Technik (drei Steingängen) betrieben.
Die Bockwindmühle oder Deutsche Mühle ist der älteste Windmühlentyp in
Europa. Haupt-
merkmal ist, dass das gesamte Mühlenhaus auf einem einzelnen Pfahl, dem
Hausbaum,
steht, auf dem es in den Wind gedreht werden kann. |
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1961
Bis 1961 wurden durch den letzten Müller
Karl Hochstein die Klettbacher Bürger und Bewohner
der umliegenden Orte durch die Mühle mit Schrot und Mehl versorgt. Mit
dem Ende der
Nutzung verfiel die Mühle immer mehr.
1988
Interessierte Klettbacher Bürger schlossen
sich im Mühlenverein zusammen, um die Mühle als
technisches Denkmal und Wahrzeichen der Gemeinde Klettbach zu erhalten.
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2005
Erst in den Jahren 2005 bis 2008
konnten
durch den Kauf des jetzigen Grundstückes
die Umsetzung der Mühle, ca. 120 m vom
alten Standort entfernt, die Rekons-
truktion einschließlich der Montage der
neuen Flügel und die Wiederinstand-
setzung des Mahlwerkes vollendet werden. |
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Montage der
Flügel im September 2008 |
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| Technische
Daten: |
| Grundfläche : |
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6 m x 6 m |
| Höhe : |
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14 m |
| Durchmesser
Flügel: |
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19 m |
| Gewicht : |
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28 t |
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Bei optimalem
Mahlwind von 8 bis 10 m/s wurde durch die Mühle eine Leistung von
12 bis 14 PS erreicht, mit der alle Müllereimaschinen gleichzeitig in
Betrieb genommen
werden konnten. Damit war es möglich, 75 bis 150 kg Getreide pro Stunde
zu verarbeiten. |
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